Verfassung

Bestattung

Keiner von uns lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende Herr sei.
Römer 14,7-9

Der Tod hat eine das Leben tief verunsichernde Macht. Wenn jemand stirbt, steht auch mein Leben auf dem Prüfstand. Es muss sich immer neu bewähren, dass Christinnen und Christen angesichts des Todes eine Hoffnung haben. Die kirchliche Bestattung ist ein Gottesdienst, der den Hinterbliebenen in ihrer Situation der Verunsicherung und des endgültigen Abschieds die Zusage der Nähe Gottes und die Gewissheit der Hoffnung geben soll.

Im Sterbefall begleitet unsere Kirchengemeinde Sie auf Ihrem Trauerweg. Grundsätzlich zuständig sind wir dabei für Verstorbene, die der Südstadtkirchengemeinde angehört haben. Den Kontakt zum zuständigen Pfarramt nimmt in der Regel das Bestattungsunternehmen auf. Zunächst wird das Pfarramt mit Ihnen ein seelsorgerliches Trauergespräch führen. Darin werden auch Fragen bezüglich der Gestaltung der Bestattung gemeinsam geklärt, zum Beispiel die Auswahl der Lieder. Am Sonntag nach der Bestattung oder an einem anderen, mit Ihnen vereinbarten Sonntag, wird im Hauptgottesdienst Fürbitte gehalten. Am Ewigkeitssonntag im November wird der Toten des vergangenen Kirchenjahres gedacht. Das Gedenken wird mit der Verlesung aller Namen und mit einer Fürbitte begangen.

 

Hilfreiche Unterlagen

  • Stammbuch der/des Verstorbenen