Foto: Abrams

Jahreslosung 2018

Nachricht Osnabrück, 31. Januar 2018

Auf ein Wort

Waren Sie schon mal so richtig durstig? Dass die Zunge am Gaumen klebte,
die Lippen rissig, der Atem brennend? Vielleicht ist dem einen oder der anderen schon mal ein staubiger Wanderweg in sommerlicher Hitze lang geworden und die Wasserflasche leider seit einer Stunde leer – und dann endlich der Waldrand, Kühle unter den Bäumen, ein plätschernder
klarkalter Bach… “Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von
der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.” - der Vers aus Offenbarung 21,6 wird uns mitgegeben für dieses neue Jahr 2018.

Durst haben wir Menschen ja nicht nur nach Wasser, durstig sind wir nach vielem: Leben, Liebe, Lust, Lachen – nach allem, was die Not im Leben wendet, was frisch und klar macht. Manche Quellen, die wir aufsuchen, sind ganz schön kostspielig – und ab und an erweisen sie sich als schal und abgestanden. Gott ist die Quelle, die nie versiegt, und dann auch noch
komplett umsonst. Gut, dass da keiner seine Hand darauf legen und Eintritt fordern kann. Keiner kann sich vordrängeln oder mit Banknoten winkend sich einen Logenplatz sichern. Alle dürfen kommen und sich hineinstürzen, sich satt trinken.

In einem Lied zur Jahreslosung heißt es: Ewiger Gott, Quelle des Lebens,
auf meinen Wegen suche ich dich. Liebender Gott, Anfang und Ende,
in meinem Suchen findest du mich. In diesem Sinne eine gute Reise durch das neue Jahr wünscht Ihnen und Euch

Ina von Häfen