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. . . und der Friede Gottes . . .

Nachricht Osnabrück, 07. Juli 2018

Einmal sich verwöhnen lassen! Wellnessangebote versprechen Entspannung für Körper und Seele. Das tut gut, denn wir wünschen uns, im Frieden mit uns selbst zu sein und uns Gutes zu tun. Aber oft ist so eine Wellness Kur nicht nachhaltig. Angesichts eines stressigen Alltags oder deprimierender Nachrichten ist der innere Frieden schnell verbrannt. Erst wenn wir bei uns selbst auch die Tiefendimension des Lebens – Gott – nicht vergessen, wird unsere Wellness nachhaltig. Studien deuten darauf hin, dass religiöse Menschen dabei in der Tendenz länger und gesünder leben. Wenn unser Leben nämlich einen Sinn bekommt, der über unsere eigene Leistung hinausgeht, dann tut uns das gut.

Im Römerbrief hat Luther den Schlüssel dafür in dem Satz gefunden (Röm 5,1): „Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.“

Gott findet uns. Wenn wir uns finden lassen wollen, können wir seinen Frieden an den unmöglichsten Orten unseres Alltags erfahren. Der Glaube ist dabei ein Wissen des Herzens um die bedingungslose Liebe Gottes. Erfahre ich diese Tiefendimension meines Lebens, dann spüre ich eine umfassende Wellness. Ich kann mich selbst lieben und gleichzeitig die Kraft finden, dieser Liebe in der Welt Raum zu geben. Wenn ich das im Rahmen meiner Möglichkeiten schaffe, bin ich im Frieden mit mir selbst
und ein Friedensstifter.

Dietmar Otte