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Osnabrück, 3. August 2017

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Bericht aus dem Kirchenvorstand

Das Personalkarussell dreht sich weiter

Mit der Regelung der Nachfolge von Pastor Wolter durch Neubesetzung der Stelle mit Pastorin Telscher-Bultmann und Pastorin von Häfen zu jeweils einem halben Stellenanteil hatte der Kirchenvorstand die Hoffnung ver-bunden, dass die Gemeinde im Bereich der hauptamtlichen MitarbeiterInnen nunmehr über einen dauerhaften Personalstamm verfügt. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt. Pastor Wilken hat sich erfolg-reich auf eine vakante Pfarrstelle in Bremerhaven beworben, die er im September antreten wird. Der Kirchenvorstand wünscht ihm für seine neue Aufgabe alles Gute und Gottes Segen.

Die so entstehende Vakanz ist schmerzlich. Es wird angestrebt, die entstehende Lücke bis zur - alsbald einzuleitenden - Neubesetzung dadurch
auszugleichen, dass Pastorin von Häfen über ihren hälftigen Stellenanteil hinaus übergangsweise eine ganze Stelle versieht.
Sven Hartwig

Zum Abschied von Pastor Wilken

Gar nicht so einfach, einen Pastor für die Südstadtgemeinde zu finden. Doch bei Alexander Wilken war sich der Kirchenvorstand 2013
einstimmig einig: Der soll es sein! Gar nicht so einfach, ein Pastor der Südstadtgemeinde zu sein. Schließlich ist sie groß und manchmal
unübersichtlich. Wo anderswo alles seit Jahrzehnten seinen Rhythmus hat, übt diese Gemeinde erst seit wenigen Jahren. Statt eines überschaubaren
Teams von Mitarbeitenden gibt es hier viele Personen, deren Arbeits-bereiche sich überschneiden und die ihre Kompetenzen immer wieder neu
aushandeln müssen.

Alexander Wilken hat sich der Aufgabe gestellt, obwohl er sicher hin und wieder an den leicht chaotischen Verhältnissen gelitten hat. Sein Schwer-punkt war die Seelsorge an den manchmal vernachlässigten Einzelnen, die oft nicht den Weg zu den Veranstaltungen in die Kirche finden, wohl
aber ins Pfarrhaus zum hilfreichen Gespräch. Und wo selbst das nicht möglich war, besuchte er sie in ihren Häusern, insbesondere im westlichen Bezirk, wo sie sich seit der Entwidmung der Melanchthonkirche manchmal ein bisschen abgehängt vorkamen. Und einige erhellende Gespräche ergaben sich wohl auch, wenn er mit seinem Hund durch den Schölerberg ging und dabei andere Gemeindemitglieder traf.

Daneben hat er die Gestaltung des Südwinds übernommen. Das ist durchaus eine undankbare Aufgabe, weil sie damit verbunden ist, immer
wieder viel Druck wegen des Redaktionsschlusses zu machen und bestimmte Formate für die Beiträge einzufordern. Ihm ist es gelungen, für den SÜDWIND einen Redaktionskreis zu bilden, der eigenverantwortlich die Themen gestaltete, was der Vielfalt der Stimmen im Gemeindebrief guttat. Nach dem Tod von Willy Krüger übernahm er es auch, die Anzeigenkunden zu betreuen. Zuletzt meldete er den SÜDWIND sogar zur Teilnahme an einem von der Landeskirche ausgelobten Wettbewerb
für gelungene Gemeindebriefe an.

Auch die Homepage der Gemeinde betreute er mit einem kleinen Team.
Neben diesen Aktivitäten, die eher im Stillen viel Arbeitskraft erfordern, fuhr Alexander Wilken zweimal mit Kindergruppen auf eine Freizeit an die
Nordsee. Das wurde dankbar angenommen. Auch seine Frau Bianca wirkte dabei mit. Die ökologische Orientierung dieser Freizeiten hing mit Pastor
Wilkens Engagement für die Südstadt als Faire Gemeinde zusammen, in der ökologische Standards wichtig sind.

Ansonsten brachte er sich nicht nur mit seinen wechselnden Haarschnitten immer wieder ins Gespräch, sondern auch mit seinen Predigten. Er legte
viel Wert auf die Gestaltung der Gottesdienste und sorgfältige Vorbereitung der Auslegungen, was man ihnen auch anmerkte.

Nun hat er die Gemeinde ein letztes Mal überrascht mit seinem Wechsel in eine neue Gemeinde in Bremerhaven, wo er seinen Dienst im September
antritt. Dafür wünscht ihm der Kirchenvorstand ein gutes Gelingen und Gottes Segen.

Wir verabschieden Pastor Alexander Wilken im Gottesdienst am 27. August um 17 Uhr in der Lutherkirche. Anschließend besteht beim Grillfest die Möglichkeit, ihm persönlich alles Gute zu wünschen.
Renate Jacob

Gemeindeversammlung im Luthergemeindehaus

In diesem Jahr möchte der Kirchenvorstand wieder einmal eine Gemeindeversammlung in traditioneller Form anbieten. Am 17.
September wird er ab 10 Uhr über neueste Entwicklungen
im Gemeindeleben informieren und Anregungen der Gemeinde-
mitglieder aufnehmen. Um 11 Uhr feiert die Gemeinde dann den Gottesdienst mit einem Gesangsschwerpunkt in der Lutherkirche.
Renate Jacob